AWO-Wahlcountdown zur Bundestagswahl 2017

Der Countdown läuft: ab sofort bis zu den Bundestagswahlen am 24. September formuliert die AWO jede Woche eine Forderung aus dem Bereich Soziales an die Politik: 12 Wochen = 12 Forderungen

AWO fordert engagierte Arbeitsmarktpolitik für alle Bevölkerungsgruppen

AWO Wahlcountdown: 3. Woche zum Thema Arbeitsmarktpolitik 

In zehn Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die dritte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche  steht die Arbeitsmarktpolitik im Fokus. „Im Leben der meisten Menschen hat die Arbeit einen hohen Stellenwert, es geht nicht nur darum, Geld zu verdienen, sondern auch darum teilzuhaben an der Gesellschaft“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt erklärt dazu in dem Drei-Fragen-Interview dieser Woche: „Die guten Arbeitsmarktzahlen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es viele verfestigte Arbeitslosenverhältnisse gibt, gegen die etwas getan werden muss.“ Die AWO sieht die Lösung darin, Beschäftigung öffentlich zu fördern und damit einen sozialen Arbeitsmarkt zu schaffen.

Drei große Herausforderungen sieht die AWO aktuell für die deutsche Arbeitsmarktpolitik: So gilt es, den vielen Langzeitarbeitslosen eine echte Perspektive zu geben, die Jugendarbeitslosigkeit abzubauen und die Geflüchteten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Um diese Herausforderungen zu meistern, braucht es einen klaren politischen Handlungswillen. So fordert Wilhelm Schmidt mehr politisches Engagement: „Wir brauchen sehr viel mehr Förderprojekte und Förderinstrumente für den Abbau der Jugendarbeitslosigkeit.“ Ganz ähnlich schätzt der AWO Präsident die Herausforderung ein, geflüchtete Männer und Frauen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Menschen, die vor Krieg und Verfolgung flüchten mussten, sollten einen umfassenden Schutz und eine Perspektive für ein friedliches und selbstbestimmtes Leben in unserer Gesellschaft erhalten. Dazu müsste ihnen alle notwendige Hilfe gegeben werden, damit sie auch am Arbeitsmarkt teilhaben können.

Im Rahmen ihres Wahlcountdowns leitet die AWO seit dem 03. Juli 2017, jeweils montags durch ein Drei-Fragen-Interview eine Themenwoche ein. Alle Infos werden auf der AWO Homepage awo.org und in den Social-Media-Kanälen des AWO Bundesverbandes gestreut. Die Kampagne wird im Netz unter dem Hashtag #awobtw17 gebündelt. Heute beginnt die dritte Themenwoche zur Arbeitsmarktpolitik.

Chancengerechtes Aufwachsen für alle Kinder sicherstellen

AWO Wahlcountdown: 2. Themenwoche zum Thema: Kinder und Jugend

In elf Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die zweite Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche  dreht sich alles um die Frage der Kinder- und Jugendpolitik. „Wie zukunftsfähig eine Gesellschaft ist, entscheidet sich an ihrer Kinder- und Familienfreundlichkeit. Junge Menschen benötigen soziale Teilhabe und Chancengerechtigkeit“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Die Vorsitzende des Bundesjugendwerks der AWO Anna Pfeiffer erklärt dazu in dem Drei-Fragen-Interview dieser Woche: „Deutschland ist noch weit davon entfernt, kinderfreundlich zu sein. Kinder können ihre Rechte oftmals nicht selbst einfordern. Um jedoch die Rechtsstellung von Kindern zu stärken, fordern wir, dass die Kinderrechte ausdrücklich im Grundgesetz verankert sind.“ > Weiterlesen

AWO fordert: Senken des Rentenniveaus sofort stoppen

AWO Wahlcountdown: 1. Themenwoche zum Thema Alterssicherung

In zwölf Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen, deshalb startet die AWO heutet ihren Wahlcountdown. Das heißt bis zum Wahltag am 24. September 2017: jede Woche neu, 12 Forderungen an die Politik, eingebettet in 12 Themenwochen. Los geht’s heute mit der ersten Themenwoche zum Thema Alterssicherung. „Die AWO fordert, ein weiteres Absinken des Rentenniveaus sofort zu stoppen“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt die erste Forderung der AWO. In seinem Drei-Fragen-Interview erklärt Schmidt dazu: „In den nächsten Jahren wird das Rentenniveau erheblich sinken, wenn die zukünftige Bundesregierung nicht gegensteuert. Die AWO fordert aus diesem Anlass von den Parteien ein klares Bekenntnis zum Schutz des Rentenniveaus.    > Weiterlesen