Ein Traumjob mit Verantwortung

Franz Schmädeke leitet die Pflege im AWO-Altenzentrum Hessisch Lichtenau  

Rund ein Drittel unserer Lebenszeit verbringen wir am Arbeitsplatz. Umso wichtiger ist es, einen Job zu finden, der uns Freude macht und persönlich erfüllt. Für Franz Schmädeke ist das seine Arbeit in der Altenpflege: „Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten, ist eine sehr schöne Aufgabe", sagt der 34-Jährige, der seit kurzem als Pflegedienstleiter im AWO-Altenzentrum Hessisch Lichtenau tätig ist.  

Vom Praktikanten zur Pflegedienstleitung

Dabei entdeckte Franz Schmädeke seine Liebe zur Altenpflege eher zufällig: „Ich absolvierte ein zweiwöchiges Praktikum in einer Pflegeeinrichtung und merkte schnell: Das ist genau das, was ich machen möchte." Aus dem zweiwöchigen wurde deshalb ein einjähriges Praktikum, es folgten eine Pflegehelfer-Ausbildung und schließlich die Ausbildung zum examinierten Altenpfleger im AWO-Altenzentrum Witzenhausen. Doch damit gab sich der Familienvater nicht zufrieden: „Mir ist es wichtig, mich weiterzuentwickeln und immer Neues zu lernen", sagt er. Deshalb absolvierte er Fortbildungen zum Praxisanleiter und zum Sicherheitsbeauftragten, bevor er mehrere Jahre lang einen Wohnbereich leitete. Denn auch das ist ihm wichtig: Verantwortung übernehmen und andere motivieren. 

Überzeugt vom Konzept der Hausgemeinschaften

Vor einigen Wochen hat Franz Schmädeke nun die Pflegedienstleitung in Hessisch Lichtenau übernommen. Und obwohl er neu in diesem Haus ist, ist ihm vieles ganz vertraut. Das Konzept der betreuten Hausgemeinschaften zum Beispiel, in denen die Senioren in familienähnlicher Situation zusammenleben. „Hier erleben sie ein Gefühl von Geborgenheit. Sie sind nie allein und haben immer einen Ansprechpartner." Genau das spiegele sein Verständnis von Altenpflege wider.  

Sein Ziel: etwas bewegen

Für seine neue Aufgabe hat Franz Schmädeke ganz klare Ziele: „Ich möchte dem Pflegepersonal verlässliche Strukturen bieten und sie auch für Neuerungen begeistern." Die Einführung einer digitalen Pflegedokumentation bedeute zum Beispiel eine große Erleichterung des Arbeitsalltags. Und auch die Zukunft hat der 34-Jährige fest im Blick: „Auszubildende auch nach ihrem Abschluss zu halten, sehe ich als zentrale Aufgabe." Mit der AWO Nordhessen habe er einen Arbeitgeber, der seine Werte und den Teamgedanken teilt, sagt der Pflegedienstleiter. „Gemeinsam können wir mehr bewegen: Dieses Motto wird hier tagtäglich gelebt."


AWO-Altenzentrum Hessisch Lichtenau

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