AWO-Kindertagesstätte hat neues Domizil bezogen

610 Quadratmeter für beste Betreuung

Baunatal 23. Februar 2021. In den Neubau der AWO-Kindertagesstätte Muküfchen ist Leben eingekehrt: Im Dezember 2020 wurde das Gebäude, das sich in direkter Nachbarschaft zum AWO-Altenzentrum Baunatal befindet, fertiggestellt. Seit Januar werden hier 35 Kinder unter drei Jahren in drei Gruppen betreut.

Nicht nur die räumliche Nähe zu einer Senioreneinrichtung und die damit verbundenen Kooperationsmöglichkeiten sind außergewöhnlich. Auch das Konzept der Muküfchen ist ein besonderes: Mit dem Schwerpunkt Kneipp werden hier schon die Jüngsten spielerisch an die Grundlagen einer natürlichen und gesunden Lebensweise herangeführt. Sie lernen Heilkräuter, gesunde Ernährung und den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur kennen. Weitere Aspekte der Kneipp-Lehre sind Bewegung, Lebensordnung und Wasser. Zurzeit durchläuft die Kindertagesstätte eine Zertifizierung zum Kneipp-Kindergarten. 

Während des Lockdowns haben durchschnittlich 70 Prozent der angemeldeten Kinder die Einrichtung besucht. Die Betreuung erfolge größtenteils in festen Gruppen. Lediglich im Frühdienst, beim Schlafen oder während der Bring- und Abholsituation werde gruppenübergreifend gearbeitet. Das Tragen einer Maske ist für die derzeit zwölf Mitarbeitenden (neun pädagogische Fachkräfte, zwei Erziehungshelferinnen und eine duale Studentin) selbstverständlich.

Die Kinderkrippe, die in Holzständerbauweise errichtet wurde, verfügt über eine Nutzfläche von 610 Quadratmeter. Die drei Gruppenräume sind jeweils rund 60 Quadratmeter groß, hinzu kommt ein Mehrzweckraum, der von allen Gruppen genutzt wird. Die Gesamtbausumme wird sich auf rund 2,5 Millionen Euro belaufen. Darin inbegriffen ist die Gestaltung des Außenbereichs, die in den kommenden Monaten noch realisiert wird.

Baustart für das Projekt war im September 2019. Die ursprünglich geplante Bauzeit von einem knappen Jahr konnte nicht eingehalten werden, da sich Schwierigkeiten mit der Bodenbeschaffenheit ergaben. Um die Tragfähigkeit zu gewährleisten, waren umfangreiche Bodenverbesserungsmaßnahmen notwendig, die letztlich zu einer Bauverzögerung um etwa drei Monate führten.


 


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